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Herzlich willkommen bei der Sektion Selb des Deutschen Alpenvereins e.V.

 

Aktuelles

 

  • Wir schrauben für euch um!
  • In der Zeit vom 3. bis 18. September schrauben wir für euch die Kletterwand um. In diesem Zeitraum ist kein Kletterbetrieb möglich. Der Boulderraum ist davon nicht betroffen. Viele Grüße Euer Kletterhallenteam

  • Kletterkurse im Winterhalbjahr 2016/2017
  • Die Kletterkurse für das Winterhalbjahr 2016/2017 sind online. Wir danken allen Kursleiterinnen und Kursleitern für ihr Angebot!

  • Wanderreise der Sektion vom 29. April bis 6. Mai 2016
  • Das diesjährige Ziel war die Insel Madeira. Nach einem vierstündigen Direktflug von Nürnberg aus landeten wir gegen Mittag in ... ▼ mehr

  • Das diesjährige Ziel war die Insel Madeira. Nach einem vierstündigen Direktflug von Nürnberg aus landeten wir gegen Mittag in Funchal. Ein Bus brachte uns zu unserem Hotel in Machico. Noch am gleichen Tag wurde der sehr hübsche Ort erkundet, ehe sich am Abend unser Wanderführer Manfred vorstellte. Manfred lebt seit 15 Jahren auf Madeira und kennt die Insel wie seine Westentasche.

    Unsere Eingehtour begann im Westen Madeiras beim Ort Ribeira Brava. An der Levada Nova wanderten wir bei sonnig-wolkigem Wetter an üppiger Vegetation vorbei. Unser Wanderführer hatte viel zu erzählen, vor allem die Vielzahl der Blumen und der teilweise unbekannten Feldfrüchte auf den kleinen Äckern warfen viele Fragen auf. Am Ende der Wanderung wartete ein ersten Highlight auf uns: Von der zweithöchsten Meeresklippe Cabo Girao hatten wir einen grandiosen Blick auf den Atlantik und Funchal. Am Hotel wieder angekommen lernten wir ein typisches Getränk der Insel kennen: Poncha. Es besteht aus frischem Zitronensaft, Honig und Zuckerrohrschnaps von der Insel und schmeckt sehr lecker.

    Am nächsten Tag hatten wir nach kurzer Busfahrt zum Pico do Facho einen wunderschönen Blick auf unseren Ort Machico. Von dort ging der Weg entlang der Levada do Canical. Danach kam der Aufstieg zum Boca do Risco, der gefährlichen Öffnung. Dort erwartete uns ein spektakulärer Blick auf die wilde Steilküste des Atlantiks. Hoch über dem Meer wanderten wir lange, immer mit Blick auf die weißen Schaumkronen der Meeresbrandung. Auf einem Bauernhof vor Porto da Cruz durften wir alle vom köstlichen Madeirawein kosten. Dann führte unser Weg am Adlerfelsen vorbei steil hinunter und an einer Bucht entlang zum Ort Porto da Cruz. Bei einer Kaffeepause konnten wir noch den Blick auf den tosenden Atlantik genießen. Die Rumfabrik auf dem Rückweg durch den Ort, vor welcher etliche Lastautos mit Zuckerrohr zur Verarbeitung bereitstanden, war am 1. Mai leider geschlossen. Die Busfahrten zurück zum Hotel waren immer sehr aufschlussreich, weil unser Wanderführer interessante Informationen zu erzählen wusste.

    Bei unserem dritten Wandertag brachte uns unser Bus von Machito über Funchal und Ribeira Brava durch einen Tunnel ins Inselinnere. Auf dem ältesten Levadaweg, dem Lombo do Mauro, wurden wir sowohl von der Naturbelassenheit sowie von den kleinen Wasserfällen überrascht. Man hatte keine Chance, trocken durch die Wasserduschen zu kommen. Schirme und wasserdichte Anoraks kamen zum Einsatz. Unter großem Gelächter wurde das nasse Missgeschick der Mitwanderer begleitet. Irgendwann zweigte der Weg ab und es ging steil bergauf. Wir gelangten zur Hochebene Paul da Serra. Vom Aussichtspunkt Bica da Cana gab es einen tollen Rundblick und unser Ziel für heute, der 1640 Meter hohe Ruivo do Paul, kam ins Blickfeld. Wir streiften über die Hochebene und bemerkten die Bemühungen, hier die ursprüngliche Vegetation wieder herzustellen. Große Flächen von nicht endemischem Stachelginster wurden dort gerodet, um der ursprünglichen Vegetation Platz zu schaffen. Auf einem Parkplatz am Ende der Wanderung wartete unser Bus und brachte uns nach Porto Moniz mit seinen traumhaften Felsbadebecken. Bei einer Kaffeerast im Ort konnte man die tosende Brandung beobachten. Über Sao Vicente ging die Heimfahrt über die Insel wieder zurück nach Machico.

    Am vierten Tag hatten wir eine Stadtbesichtigung in Funchal, der Hauptstadt Madeiras. Vom Fortaleza de Sao Tiago, einem Fort aus dem 17. Jahrhundert, schlenderten wir durch die Altstadt, vorbei an unzähligen kleinen Restaurants und Läden, in Richtung Markthalle. Diese war auf jeden Fall einen Besuch wert. Am Eingang warteten Verkäuferinnen mit Orchideen und Strelitzien, Flamingoblumen, Callas und Strohblumen. Im Innenhof gruppierten sich dann die Stände mit den exotischen Früchten und Gewürzen. Am Ende der Markthalle bildete der Fischmarkt den krönenden Abschluss. Vorbei an der Kathedrale von Funchal und dem Fort de Sao Laurenco, dem Rathaus und anderen interessanten Gebäuden ging es in Richtung Park Santa Catarina. Zum Mittagessen mussten wir natürlich den berühmten Degenfisch probieren, einen Fisch, der nur in den Gewässern um Madeira lebt. Wir genossen auch den Blick zum Hafen, in welchem es ein großes Kreuzfahrtschiff sowie die "Santa Maria", den Nachbau des Schiffes von Christoph Kolumbus, zu bestaunen gab. So ging unser wanderfreier Tag schnell zu Ende und unser Bus brachte uns zurück nach Machico.

    Unser vierter Wandertag war zweifellos der Höhepunkt und der anstrengendste Teil unserer Madeirareise. Per Bus fuhren wir auf einen Parkplatz oberhalb des Ortes Santana. Von dort führte ein bequemer Weg auf den höchsten Gipfel Madeiras, den 1862 Meter hohen Pico Ruivo. Auf dem Weg nach oben machte uns der Wanderführer auf die vielen kahlen Baumskelette aufmerksam. Dort hatte vor einigen Jahren ein gewaltiges Feuer gewütet. Leider war die Sicht an diesem Tag gleich null, dicker Nebel ließ keinen Blick zu. Der Weg zum zweithöchsten Gipfel, dem Pico do Arrieiro war sehr speziell: Es ging ständig Treppenstufen rauf und wieder runter. Man musste sehr konzentriert gehen, teils über Stahltreppen, alles sehr ausgesetzt, aber gut gesichert. Außerdem warteten einige Tunnel auf uns, weshalb sich Taschenlampen als sehr hilfreich erwiesen. Zum Schluss führte uns der Weg über endlos viele Stufen hoch zum Gipfel, dem Pico do Arrieiro (1805 m). Leider hatten wir keine Fernsicht, nur die runde Kugel der Sendeanlage tauchte im Nebel auf. Auf den Pico führt eine Straße und nach der strapaziösen Tour waren wir froh, wieder im Bus heimwärts zu fahren.

    Schnell kam unser letzter Wandertag. Noch einmal ging es mit unserem Bus über die Hochebene Paul da Serra. Aufgrund des nebligen und stürmischen Wetters hatte unser Wanderführer die geplante Tour etwas geändert und gekürzt. Nicht wie geplant ins Tal von Rabacal, sondern etwas tiefer, ging es an der Levada do Arco entlang zuerst durch einen dichten Wald mit vielen Eukalyptusbäumen, später durch offene Landschaft bis zu einem kleinen Weiler. Dort brachte uns unser Bus zur Küste nach Ponta do Sol. Im schönsten Sonnenschein beendeten wir unsere Wanderwoche auf der Terrasse eines Cafes.

    Unser Abflug am nächsten Tag musste leider wegen eines Defekts am Flugzeug um einen Tag verschoben werden. Trotzdem, so waren wir uns alle einig, war es eine wunderschöne und harmonische Wanderreise. Wichtig war, dass wir alle gut wieder zu Hause angekommen sind.

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  • Alpenpflanzengarten Vorderkaiserfelden
  • Unser langjähriges Mitglied Dr. Sabine Rösler betreut den Alpenpflanzengarten Vorderkaiserfelden, der 1930 neben der gleichnamigen Hütte angelegt wurde. Sie führt dort auf Anfrage Gartenführungen für Gruppen durch. Sabine würde sich über Anfragen an info@vzsb.de freuen.

  • Öffnungszeit der Kletteranlage in der Sommersaison
  • Während der Sommersaison (1. Mai – 30. September) ist die Kletteranlage dienstags von 18:00 – 21:00 Uhr geöffnet. Für Besitzer von Jahreskarten Bouldern steht die jeweilige Anlage auch während der Sommersaison durchgehend zur Verfügung.

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